Sackpfeifen

Schäferpfeife Bock
schottischer Dudelsack - auch das giebt´s !

Der Dudelsack

... stammt nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, aus Schottland. Er ist dort nur, durch seinen Einsatz als Militärinstrument, über die Jahre hinweg im Einsatz geblieben. Von dort aus hat, möglicherweise, zur Zeit der Kreuzzüge, seine Verbreitung in Europa begonnen. In Schottland hat sich die weithin bekannte Form (siehe Bild mit “Kilt”) entwickelt.

Auch bei uns waren einige Bauformen recht weit verbreitet, was auf alten Gemälden, die z.B. Hochzeiten oder Dorffeste darstellen, oft zu sehen ist. Erst das Aufkommen des Akkordeons brachte die Sackpfeife als beliebtes "Festinstrument" ins Hintertreffen.
Alle Dudelsackformen haben (wie der Name schon vermuten lässt) den Sack, als Luftvorratsbehälter, eine (oder auch mehrere) Spielpfeife(n) und einen (oder mehrere) Bordune, gemeinsam. Seit dem 9. Jahrhundert sind Abbildungen überliefert. Der Dudelsack, der anfangs nur ein Hirteninstrument war, hielt mit der Zeit, in der höfischen Musik Einzug.
So unterschiedlich wie die Bauformen ist auch der Klang der verschiedenen Instrumente. Der schottische Dudelsack (Bagpipe) stellt eine der lauteren Varianten dar, während die Musette (eine franz. Bauform) eher als lieblich bezeichnet werden kann (ich habe schon Leute bei Musettemusik schlafen hören!).estnischer Dudelsackspan. GaytaUillean pipe

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