Flöten

Die obigen Bilder zeigen nur einen kleinen Bruchteil der bei uns vorhandenen Flötenformen und nur einen winzigen ausschnitt der Vielfalt dieses Instrumentes. Frühe Formen sind schon im “alten Reich” (2600 - 2160 v. Chr.) auf Steinreliefs zu sehen. Es sind lange dünne Röhren, die schrägem einen Ende angeblasen werden (ähnlich wie bei einer Pan-Flöte). Sie machten in einer späteren Epoche (1580 - 1090 v. Chr. - neues Reich) oboeähnlichen Instrumenten Platz. Ab dem 10. Jahrhundert n.Chr. sind die ersten Blockflöten nachweisbar. Im 15. bis zum 17. Jahrhundert gewannen sie eine immer grössere Bedeutung und “Artenvielfalt”, während die Querflöten ein Schattendasein fristeten. Ihre Grösse reichten von der kleinsten Einhandflöte mit vier Grifflöchern und ca. 10 cm. bis zur Großbassflöte mit über 3 Metern Länge. Die Querflöte war im Mittelalter hauptsächlich Deutschland verbreitet, weshalb sie auch als “Deutsche Flöte” bezeichnet wurde. Sie wurde erst in neuerer Zeit zur heute bekannten Form entwickelt. Eine Sonderform der Flöten stellt die Gefäßflöte dar, bei der nicht die Länge des Instrumentes sondern der Rauminhalt über seinen Ton entscheidet. Auch spielt es bei ihr keine Rolle wo die Grifflöcher angebracht werden, das Instrument wird mittels der Grösse dieser Löcher gestimmt, was sie als Selbstbauinstrument besonders auszeichnet. Zu den Gefässflöten gehören z.B. Okarina und Gemshorn (das sich leicht aus einem Kuhhorn bauen lässt.

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