Transponier- und Akkordhilfe

           Ton und       Transponierscheibe      Akkordscheibe       .    Akkordscheibe                                                                      .  (2 mal ausdrucken)

 

Bauanleitung:

Zu bauen ist das Ganze gar nicht schwer. Ich habe eine Größe gewählt, die es erlaubt die Ausdrucke auf defekte CDs  zu kleben (Müllverwertung). Ihr könnt es aber auch auf normales Papier (je schwerer desto stabiler) ausdrucken, ausschneiden und einlaminieren.

Zuerst druckt ihr euch die "Akkord und Tonleiterscheibe" 2 mal aus, schneidet sie schön rund aus und klebt sie mit den Rückseiten aneinander. Dann die anderen beiden (Akkord- und Transponierscheibe) ausdrucken und wieder schön rund ausschneiden. Dann schneidet ihr bei diesen beiden die vorgegebenen Felder weg (das Loch für die Kapoanzeige nicht vergessen) und schweißt sie mit einem Laminiergerät ein (Einzeln! Nicht aneinander kleben!). Als Achse noch einen kleinen Nagel mit flachem Kopf durch die Mitte aller drei Scheiben ("Doppelscheibe" in der Mitte) drücken, auf der Rückseite mit ein wenig Überstand abzwicken und mit leichten Schlägen vernieten, aber nur so fest, dass sich die Scheiben noch gut drehen lassen. Man kann als Achse auch eine Briefklammer nehmen oder eine kurze Hohlniete vom Schuhmacher (vielleicht vernietet er sie euch sogar, wenn ihr ihn freundlich bittet), aber dann müsst ihr ein ausreichend großes rundes Loch in die drei Scheiben machen. Fertig!

Alternativ könnt ihr auch wie oben genannt auch die Tonleiterscheiben auf Vorder- und Rückseite eine defekten oder verhassten CD kleben. Wer hat, kann dann die beiden anderen Ausdrucke noch auf 2 transparente CDs kleben wie diese oft bei CD-Spindeln zu oberst liegen (so, auch dieser Müll wäre verwendet) oder wir oben einlaminieren. Dann müsst ihr als Drehachse noch eine dickere Pappscheibe  etwas kleiner als der Durchmesser des CD Innenlochs uns etwas dicker als die CD zurechtschneiden. Gegebenenfalls aus mehreren Schichten. Diese legt ihr dann in das CD Innenloch (auf leichte Drehbarkeit und ausreichende Dicke überprüfen), dann klebt ihr auf beide Seiten die anderen beiden Scheiben. Achtung, sparsam mit dem Kleber umgehen, sonst dreht sich das ganze nicht mehr!! Trocknen lassen und fertig!

Wenn ihr oben auf die Symbole der Scheiben klickt, solltet ihr eine ausdruckfähige .jpg Vorlage erhalten.

Falls was nicht klappt, ihr einen Verbesserungsvorschlag habt, mich tadeln oder loben wollt: a_hellmuth@gmx.de

 

 

Anwendung:

Für viele Gitarrenspieler die wie ich nur wenig oder gar nicht des Notenlesens und der Harmonielehre mächtig sind, möchte ich eine stark vereinfachte Version des Quintenzirkels als Bauanleitung anbieten. Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne entgegen.  

Das Prinzip ist relativ einfach und soll euch helfen bei Stücken mit schwierigen Akkorden (vor allem wenn man sich mit den Barré-Griffen schwer tut) einfachere Griffe zu finden. Dazu merkt ihr euch die Griffe, die ihr nicht greifen könnt (oder wollt ;) und dreht nun so lange an der Transponierscheibe, bis ihr auf dem äußeren Ring gegenüberliegend (wird zu->) einen Akkord findet, der euch "gut tut". Dann kontrolliert ihr noch, ob sich die euch "sympathischen Akkorde" nicht dadurch in "unsympathische" verwandelt haben. Ist das der Fall, dreht ihr die Scheibe weiter, bis ihr eine Stellung habt, in der alle Akkorde in eurem Stück "greifbar erscheinen". Dann lest ihr unter "Kapodaster" ab, in welchem Bund ihr diesen anbringen müsst, um das Stück in der gleichen Tonart wie vorher zu haben. Ihr könnt die Griffe natürlich auch ohne Kapodaster greifen, nur erklingt das Stück dann entsprechend tiefer oder höher. Dies kann man sich auch zunutze machen, wenn man den Gesang etwas nach oben oder unten verschieben will, weil die Originalversion "unsingbar" erscheint.

Die andere Seite der "Medallie" ermöglicht es euch herauszubekommen, welche Töne in welchem Akkord stecken, was unter Umständen auch ganz nützlich sein kann. Dazu dreht ihr das Feld "Grundton" so weit, bis ihr den Akkordbuchstaben (z.B. "C") im Feld  seht. Dann könnt ihr ablesen, dass zum Akkord C-Dur die Töne C, E und G gehören, während bei c-moll der Ton Dis (D#) anstatt das E erklingt. Falls ihr nach Akkorden wie C Dur7 (C7) oder c-moll 7 (Cm7 oder c7 - der  Kleinbuchstabe wird oft für Moll verwendet) sucht, braucht ihr nur zusätzlich zu den bereits gefundenen Tönen den bei dem Feld "7er" ablesen, in unserem Beispiel ein A#.

Ich hoffe für euch ist das genau so hilfreich wie für mich.

Die Farben haben übrigens keinen besonderen Zweck, es hat sich halt so ergeben. Wenn Ihr fertig seid sollte das GAnze so oder ähnlich aussehen:

  Kaposeite
  Akkordseite
 

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